Ein Wochenende mit “Verrückten” und hoher Energie in Berlin

Eine Sache, die mich immer wieder antreibt, inspiriert und beflügelt ist, Dinge zu tun, die ich vorher noch nie gemacht habe. Ich sage einfach gerne “Ja” zu Neuem und lasse mich dann überraschen, wie es ist und was es mit mir macht. So auch am letzten Wochenende: Ich setze mich in den Flieger nach Berlin, um mit 40 anderen Kreativen und Entwicklern 24 Stunden im Willy-Brandt-Haus zu verbringen und beim ersten SPD Hackathon mitzumachen. Zwar habe ich bereits Jury-Erfahrung bei einem Hackathon, aber aktive Teilnehmerin war ich noch nicht.
WBH
Eines der Themen des Hackathons war “Demokratie stärken” und für mich war das die Motivation mich zu bewerben. Wie können wir digitale Technologie einsetzen, um politisches Engagement zu fördern, Kommunikation zu stärken, gegen wachsenden Populismus und Fake News vorzugehen, etc.? Ich hatte Lust, da etwas zu machen und mich vor allem mit anderen engagierten Menschen auszutauschen. Wie sich herausstellte, waren das viele. 180 Bewerbungen gab es für die 40 Plätze, ca. die Hälfte der Teilnehmer waren keine SPD Mitglieder.
TeamTwitterkompass

Team “Twitterkompass”

Die Teams waren schnell gebildet und in unserem Team kamen wir nach einigen Runden auf die Idee, einen Twitterkompass zu entwickeln, der mittels Natural Language Processing automatisch Themen aus den Tweets von Abgeordneten, Presse, und Regierungsmitgliedern extrahiert. Mit der Auswahl von Themen kann man sich anzeigen lassen, wer über welches Thema spricht.
HackersMartin

Martin Schulz war nicht nur stets als Pappaufsteller anwesend, sondern hat es sich auch nicht nehmen lassen, wenigstens virtuell dabei zu sein und uns „Verrückten“ per WebEx zu begrüssen.

Am nächsten Morgen wurden alle Projekte in grosser Runde der Jury (u.a. mit Katarina Barley, Lars Klingbeil) vorgestellt und erhielten Feedback. Ein Gewinner wurde absichtlich nicht gekürt, da die Gemeinschaft im Vordergrund stehen sollte. Das war nicht schlecht, weil ich in der Nacht auch mal bei anderen Gruppen vorbeigelaufen bin und geschaut habe, woran sie gerade arbeiten. Es gab keinen Konkurrenzkampf und man hat sich gegenseitig unterstützt und Tipps gegeben.
Ich persönlich fand alle Ideen klasse und es hat mich gefreut, dass von Seiten SPD auch sehr konkretes Interesse bestand, die Projekte weiterzuentwickeln. So erhält jedes Projekt eine/n Mentor/in aus der Jury, der / die bei den nächsten Schritten unterstützt.
Ich war sehr positiv beeindruckt vom ganzen Event, der herzlichen Atmosphäre, den offenen und lustigen Gesprächen und der hervorragenden Organisation. Ganz herzlichen Dank dafür an Katarina Barley, Henning Tillmann, Lara Gregl und Tobias Nehren für die Einladung und den Initiierung!
Noch ein bisschen was zum Nachlesen: 

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