Unterwegs auf dem Barcamp Mainz

Mein Fazit: Super war’s! Top organisiert, sehr inspirierende Sessions und haufenweise spannende und interessante Leute, von alten Bekannten bis neuen Gesichtern. Auch wenn ich mir morgens beim Weckerklingeln kurz gedacht habe, dass ich doch total bescheuert bin, am Wochenende um 7 Uhr aufzustehen, um mich in einen Hörsaal zu setzen. Aber ich hatte gehofft, dass es sich lohnen wird und ich wurde nicht enttäuscht.

Vor ungefähr einem Jahr noch hätte ich das Barcamp mit dem Vorsatz besucht, möglichst viel über Tools und Methoden zu erfahren und mich mit anderen Leuten auszutauschen, wie bestimmte Dinge bei ihnen in der Agentur gemacht werden oder wie sie an bestimmte Projekte herangehen. Mittlerweile hat sich hier mein Fokus etwas verschoben und ich gehe lieber in Sessions, die sich mit Meta-Themen, “big ideas” oder Innovationen beschäftigen. Und ich wurde bei diesem Barcamp nicht enttäuscht – die Sessions, die ich besucht habe, waren ausnahmslos sehr gut vorbereitet und toll vorgetragen. Auch die Diskussionen waren auf jeden Fall lohnenswert. Ich werde hier jetzt nicht auf die Sessions im Einzelnen eingehen, aber besonders gut fand ich “It’s all about human beings” von Tom Klose und “What if the price of machines that think is people who don’t” von Hendrik Sommerfeldt. Daneben sind mir aber auch noch die Sessions zu “Was IA und UX von Spielen lernen kann” und “Einführung von Wikis” im Gedächtnis geblieben. Besonders von ersterer habe ich einige Inspirationen für meine Arbeit mitgenommen.

Dann habe ich mit meinen Kollegen vom Mobilers Team Blau auch eine Session vorbereitet. Zunächst hat Sven die Mobilers Aktion vorgestellt und dann hat Johannes das erste Ergebnis unserer bisherigen Arbeit präsentiert. Ausgehend von unserer These “Das Smartphone ist für die Nutzer ihr persönlicher digitaler Assistent” haben wir ein grobes Konzept entwickelt, dass diese These unterstützt. Wir haben uns dazu Möglichkeiten zur Indoor Navigation angesehen und zwei Ansätze entwickelt, für die man dies anwenden kann – einen Museumsguide, der einem standortbezogen Informationen per Augmented Reality zu den Exponaten anzeigt und auf der anderen Seite eine Konferenzapplikation, über die ich mich mit anderen Leuten vernetzen kann, die sich beispielsweise im gleichen Raum aufhalten. Unsere Session war sehr gut besucht (was mich total gefreut hat – vielen Dank für die tolle Beteiligung) und die Diskussion war sehr interessant und extrem hilfreich. Als Fazit habe ich für mich gezogen, dass beide Ansätze für die Benutzer interessant sind und sich hier noch viele weitere Anwendungsfälle eignen. Die technische Umsetzung wird dafür noch eine Herausforderung werden. Aber auch hierfür haben wir aus der Diskussion wertvolle Impulse bekommen. Wer über dieses Thema mit uns weiter diskutieren möchte, der kann sich gerne in unsere GoogleWave einklinken.

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