Rückblick auf die re:publica

Vor zwei Wochen war ich in Berlin auf der re:publica und fand es sehr spannend – vor allem die vielfältige Mischung der Themen: Netzneutralität, Privatheit und Öffentlichkeit, Blogger und Politik und vieles mehr.

Ich habe mir vieles angehört, mich hat vieles zum Nachdenken angeregt und auch wenn für mich die ultimative Inspiration ausgeblieben ist, was die Konferenz sehr empfehlenswert. Sehr gut war, dass viele Vorträge eine Metaebene eingenommen haben und eher “big ideas” als konkrete Projekte und Einzelthemen diskutiert haben. Das finde ich auf so einer Konferenz viel wertvoller und diese Vorträge bleiben einem stärker im Gedächtnis. Es lohnt sich also, vor allem diese Vorträge sich auch im Nachhinein noch einmal anzusehen:

Peter Kruse: Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren

Miriam Meckel: This object cannot be liked. Über die Grenzen menschlichen Ermessens und das Ermessen menschlicher Grenzen.

Peter Glaser: Die digitale Faszination

Der Vortragstext ist bei der Glaserei nachzulesen.

Alle diese drei Vorträge drehten sich im Großen und Ganzen um das Internet als Lebensraum und welche Mechanismen die Gesellschaft entwickelt, die diesen Lebensraum immer stärker bevölkert. Für mich war das eigentlich das Kernthema der Konferenz.

Dazu passte auch gut der vieldiskutierte Vortrag von Jeff Jarvis über das “German Paradoxon”

Ich habe den Vortrag sehr interessiert verfolgt und fand es gut, dass Jeff die These, dass öffentliches Wissen schützenswert ist und eine gewisse Öffentlichkeit notwendig ist, so vehement vertreten hat. Aber natürlich nimmt er damit eine extreme Gegenposition zu den Datenschützern ein, der ich nicht ganz zustimme, aber ich finde es wichtig, das Thema “Öffentlichkeit” etwas stärker neben das Thema “Datenschutz und Privatheit” zu rücken.

Den Vortrag von Sebastian Deterding, habe ich leider verpasst (ja, ich saß in “Sex and the Internet”, und hab den Vortrag irgendwie nicht ganz verstanden). Leider, denn im Twitterfeed las ich parallel begeisterte Kommentare zu Sebastians Session. Zum Glück kann man aber den Vortrag hier online finden, hervorragend auch durch die Notizen ergänzt.

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