Die erste Phase bei Mobilers ist um…

Gestern endete die erste Phase “Market Research” bei den Samsung Mobilers mit einer kleinen Abschlusspräsentation. Neben den vielen Daten, die meine Gruppe in dieser Phase durch verschiedene Methoden gesammelt hat, war meine persönlich wichtigste Erkenntnis aus dem Fragebogen und den Interviews:

Das Mobiltelefon ist privater Raum

Das kam relativ deutlich heraus. Und es widerspricht der Botschaft, mit der uns das Produkt Handy und Mobilfunk von vielen Anbietern häufig verkauft wird. Das Handy als Lifestyle Artikel, mit dem ich ständig online sein kann, mich in Social Networks mit Freunden austauschen kann, meine Erlebnisse unterwegs fotografieren und auf Video aufnehmen kann und diese dann sofort online zur Verfügung stellen. Vielmehr ist auf dem Mobiltelefon die One-to-one Kommunikation vorherrschend – Telefonieren und SMS schreiben mit nur einer Person. Wichtig sind weiterhin die Kontaktverwaltung, Kalender, Aufgabenverwaltung. Vielleicht sollten wir also weniger in Richtung Social Lifestyle denken, sondern Smartphones eher als persönlichen Assistenten betrachten, der – dadurch dass Dinge wie Kontaktadressen, Termine, Mails und Einstellungen bekannt sind – richtig smart auf die Bedürfnisse des Nutzers reagieren kann.

Richtige Business-Anwendungen sind vor allem auf dem Android Markt (noch) rar, hier wird vor allem der Blackberry bevorzugt. Außerdem eignen sich Smartphone aufgrund der beschränkten Eingabemöglichkeiten noch nicht zum produktiven Arbeiten. Dabei wäre es allerdings von einigen Teilnehmern durchaus erwünscht, dass sie unterwegs nicht unbedingt immer ihren Laptop mit sich führen müssen, sondern nur ihr Smartphone zum Arbeiten unterwegs verwenden können. Und könnte man das Smartphone direkt an einen Beamer anschließen und so präsentieren und hätte man z.B. eine Tastaturprojektion, die einem 10-Finger-Schreiben ermöglicht, dann wäre das für viele Nutzer bereits vollkommen ausreichend.

Jetzt bin ich gespannt, was in der zweiten Phase auf uns zukommt und wie wir die gewonnenen Erkenntnisse umsetzen können. Ein erstes Ergebnis wird voraussichtlich auf dem Barcamp in Mainz am 28. und 29. November zu sehen sein. Auf jeden Fall sind die Mobilers dort auch vor Ort und freuen sich auf Input, Feedback und spannende Diskussionen.

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