Ein paar Gedanken zu eBooks

Gestern wurde endlich der Apple iPad vorgestellt. Grundsätzlich bin ich noch ein bisschen zweigespalten, wie ich das Gerät finden soll. Ich hätte mir viel davon versprochen, wenn das Gerät auf produktives Arbeiten optimiert wäre. Leider ist das u.a. aufgrund der fehlenden Multitasking Fähigkeit schonmal nicht der Fall.

Den besten Use Case verspricht das iPad als eBook Reader. Größe, Display und Geschwindigkeit eignen sich dafür hervorragend. Sehr gut finde ich auch den an die iBook App angeschlossenen Bookstore, über den ich Bücher direkt kaufen, herunterladen und sofort lesen kann. Das hat mich dazu bewegt, mir ein paar Gedanken zu eBooks zu machen und was welche Anforderungen ich an einen guten eBook Reader hätte.

– Ich liebe Bücher! Ich habe Literatur studiert und trage fast immer ein Buch mit mir herum. Das haptische Erlebnis in einem Buch zu blättern, der Geruch und das Papier kann mir kein eBook Reader ersetzen. Daher – für das genussvolle Lesen werde ich wohl immer ein Buch verwenden. Punkt.

– Aber: Ich erinnere mich an meine Magisterarbeit zurück, wo ich täglich bergeweise Bücher aus der Unibibliothek nach Hause geschleppt habe, nur um festzustellen, dass ich noch ein anderes brauche, das dann wieder ausgeliehen war usw. Hier wäre ein eBook Reader ein Traum gewesen, auf dem ich mein gesamtes Literaturverzeichnis speichern kann.

Der eBook-Reader sollte also folgende Features mitbringen:

– Wichtig ist eine gute Suche über alle gespeicherten Bücher und Artikel. Gerade beim wissenschaftlichen Arbeiten ist das relevanter, als den Text linear durchzulesen.

– Ein Index welche Dokumente auf welche anderen Dokumente verweisen. Der große Vorteil wenn ich theoretisch alle Bücher auf einem Gerät ablegen kann, ist dass ich potenziell relevante Dokumente – weil auf sie eben häufig referenziert wird – gleich herunterladen kann. Hier wäre es spannend, wenn ich dazu nicht nur einen Bookstore zur Verfügung hätte, sondern auch Zugriff auf verschiedene digitale Bibliotheken.

– Gleichzeitiges Übertragen von Gedanken in ein Textdokument.Damit verbunden ist ein gutes Tool für Anmerkungen, Highlights, Notizen um den gelesenen Text gleich möglichst effektiv verarbeiten zu können.

Automatisches Zitieren wäre auch toll. Ich markiere einen Absatz und wenn ich ihn in meinen Entwurf kopiere, dann wird er automatisch korrekt als Zitat gekennzeichnet. Okay, diesen Punkt würde ich noch alleine hinkriegen.

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