Erster Eindruck vom Samsung Galaxy Spica

Nachdem ich und meine Kollegen bei den Mobilers vom Samsung Galaxy etwas enttäuscht waren, haben wir jetzt das Samsung Galaxy Spica zum Testen bekommen.

Meinen ersten Eindruck beim Auspacken habe ich gleich auf Video festgehalten. Ja, es war leider nicht der beste. Beim Galaxy fand ich es schön, dass man den Karton geöffnet hat und sofort das Handy (und erstmal nur das Gerät) gesehen hat. Apple macht es mit dem iPhone auch so – da macht die Verpackung Spaß und man freut sich, wenn man das Gerät auspackt. Ich finde das auch sehr wichtig – in der Regel kauft man sich selten ein Handy (also wahrscheinlich alle zwei Jahre wenn der Vertrag ausläuft) und es ist schön, wenn ein teures Gerät angemessen verpackt ist. Beim Spica ist das leider nicht der Fall und es wirkt einfach extrem billig.

Bei der Inbetriebnahme und den ersten Schritten sind mir nur kleine Unterschiede zum Galaxy aufgefallen. Im Großen und Ganzen fühlt sich das Gerät ähnlich an. Drei Verbesserungen gibt es aber für mich:

1. Akkulaufzeit: Ich habe es nicht gemessen, aber gefühlt hält der Akku beim Spica länger als beim Galaxy. Ich habe am ersten Tag viel mit dem Spica gespielt – nicht telefoniert, aber viele Apps installiert und im Web gesurft. Am nächsten Tag hat der Akku noch bis zum späten Nachmittag gehalten. Beim Galaxy habe ich ja entsetzt feststellen müssen, dass der Akku in der Regel nicht länger als einen Tag hält.

2. Home Button: Der ist jetzt deutlich zu erkennen und auch durch das Home-Icon nicht mit anderen Funktionen zu verwechseln. Beim Galaxy hatte ich den Button erst gefunden, nachdem ihn ein Samsung Mitarbeiter in seiner Präsentation markiert hatte. Da hatte ich das Handy aber schon eine Viertelstunde in der Hand.

3. Web-Button: Links – symmetrisch zum Home Button gibt es jetzt einen neuen Button. Drücke ich auf ihn, wenn ich mich im Browser befinde, dann öffnet sich direkt die URL-Eingabeleiste. Somit sind die zwei Schritte, die ich beim Galaxy gehen muss (Menü > Los) in einen verschmolzen. Wenn sich jetzt noch gleichzeitig die Tastatur öffnen würde…

Alles in allem – mein erster Eindruck ist positiv.

2 thoughts on “Erster Eindruck vom Samsung Galaxy Spica

  1. bussi27 says:

    Danke für den feinen Beitrag über Spica. Der Passage über die Verpackung im Beitrag und Video ist einfach grandios…!
    Bootet das Gerät schneller und ist es auch grundsätzlich flinker? Es ist von einem anderen Prozessor die Rede… Ist die Kamera-Qualität noch in Ordnung?

  2. Sabine says:

    Hi Steffen,

    bei der Geschwindigkeit sind mir ehrlich gesagt bisher keine Unterschiede aufgefallen, wobei ich das Galaxy auch nicht langsam fand. Da ist das Spica durchaus auch in Ordnung. Mir fällt nur immer auf, dass der Touchscreen aus einem anderen Material ist als das iPhone und daher die Bedienung nicht ganz so smooth funktioniert. Die Kamera habe ich noch nicht ausgiebig ausprobiert, aber das Testfoto was ich gegen ein iPhone getestet habe, war sehr gut (auch wenn mein Freund gelästert hat, dass es angeblich blaustichig sein soll – stimmt gar nicht). Aber ich behalte das weiter im Auge.

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